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Nun ist es schon eine Weile her seit meinem Review zu Star Trek Discovery, und nach meiner anfänglichen Enttäuschung muss ich mein erstes Review korrigieren. Lest hier warum ich mich selten anhand der ersten zwei Folgen so in einer Serie geirrt habe.


Es gibt Serien die findet man von Anfang an toll und das bleibt bis zum Ende so, und dann gibt es Serien die findet man anfangs toll und das Ende ist eine riesen Enttäuschung.. Anders bei Star Trek Discovery: Dies ist eine Serie die man anfangs vielleicht nicht gut findet, die aber im Laufe der Zeit immer besser wird und reift wie ein guter Wein...


Es beschämt mich ein wenig dieser Serie mit meinem ersten Review so unrecht getan zu haben: Star Trek Discovery ist die beste Star Trek Serie seit langem und vielleicht mit einer der besten überhaupt. Ohne viel zu spoilern kann ich nur allgemein über die Serie schreiben, denn es gibt, anders als bei den meisten Star Trek Serien, so manche überraschende Wendungen in der Handlung, die man anfangs nicht für möglich gehalten hätte.

Nun in der zweiten Hälfte der ersten Staffel beginnt die Serie absolut spannend zu werden und auch die Charaktere bekommen weitaus mehr Tiefgang. Die Schauspieler haben sich merklich in ihren Rollen gefunden und machen durchweg eine gute Figur. Es geht um weit mehr als um den Krieg zwischen Klingonen und Menschen, denn nicht weniger als das ganze Universum ist in Gefahr.


Ich würde jedem empfehlen sich auf die Serie einzulassen und als eigenständige Serie im Star Trek Universum zu sehen. Dabei bricht Discovery durchaus mit bekannten Konventionen und manch Star Trek Fan wird anfangs etwas abgeschreckt sein. Dennoch: Als eigenständige Serie ist sie verdammt gut, und wenn man sich erstmal damit angefreundet hat, dass sie auch als solche gesehen werden will, dann hat man sehr viel Freude an der Serie.


Mein neues Fazit: Unbedingt sehen!


Lang ist es her, dass wir Trekkies uns auf eine neue Star Trek Serie freuen durften. Nun hat Netflix zusammen mit CBS, welches schon die älteren Star Trek Serien produzierte, eine neue Serie gestartet.
Kann Star Trek Discovery überzeugen? Lest meine persönliche Meinung hier als Review:


Star Trek Discovery spielt zeitlich noch vor der ersten Serie mit Kirk & Co. Es handelt sich dabei also, wie in den letzten Kinofilmen, um ein Prequel. Die Serie steht allerdings in keinster Weise mit den Kinofilmen in Verbindung. Die Geschichte spielt zu den Anfängen des Klingonischen Reiches und schon in den ersten beiden Folgen bekommt es die neue Besatzung um Captain Philippa Georgiou mit den Klingonen zu tun. Klingt wenig innovativ? Stimmt: Ist es auch nicht. Jedoch gab es auch schon Serien-Folgen und Kinofilme die den Konflikt mit den Klingonen sehr spannend in Szene setzten. Man denke nur an Star Trek VI: Das unentdeckte Land - welch ein Scifi-Polit-Krimi!




Dagegen plätschern die ersten beiden Folgen Discovery so vor sich hin. So schafft es die Serie nicht eine persönliche Bindung zur Crew herzustellen. So ist es am Ende der zweiten Folge auch wenig tragisch, dass Captain Georgiou schon stirbt. Man fühlt.. Nichts. Der plötzliche Tod lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Sie ist gar nicht tot, sondern wird Geisel der Klingonen, alles andere wäre mächtig unlogisch für so eine Serie. Dabei hat Voyager mit Captain Janeway durchaus gezeigt, dass ein weiblicher Captain durchaus in der Lage ist eine Star Trek Serie zu bereichern.


Kommen wir zu den Klingonen: Viele meckern über das Aussehen der Klingonen rum. Auch ich verstehe nicht, warum man nicht einfach das altbekannte Aussehen verwendet hat. Aber viel schlimmer sind einige andere Design-Entscheidungen: Die Klingonen haben einen Totenkult mit Mumien die an Ägyptische Pharaonen erinnern? Die Schiffe könnten von innen eher in einer Star Gate Serie vorkommen. Klingonen waren nie wirklich für verschnörkelte Ornamente, sondern sind als Volk der Krieger stets sehr pragmatisch und funktionell gewesen. Warum jetzt? Auch die Schiffe haben wenig Ähnlichkeit mit einem Bird of Prey. Es wirkt fast so als hätten die Designer nie zuvor einen Klingonen oder deren Schiffe gesehen. Klar dürfen diese für eine neue Serie, die in der Vergangenheit spielt, anders aussehen, aber ein gewisser roter Faden sollte schon da sein.



Dann gibt es neben schlechten Dialogen auch noch so manch Logik-Lücke: Es wird erzählt man habe zu dem Volk der Klingonen seit über 100 Jahren keinen Kontakt mehr, erfährt aber später, dass die erste Offizierin Micheal Burnham (Die ebenfalls Nummer Eins genannt wird!) bei einem Angriff der Klingonen ihre Eltern verloren hat. Sie kann aber nicht über 100 Jahre alt sein... Oder auch warum sie in einem Raumanzug allein durch ein Asteroidenfeld fliegt, anstatt dass man ein Shuttle verwendet.


Das wirklich Positive an Discovery sind die Special Effects. Hier hat sich CBS nicht lumpen lassen und alles sieht phantastisch aus. Allerdings sieht vieles einfach zu neu aus, dafür dass es noch vor Kirk-Zeiten spielt. Selbst in TNG gibt es - trotz Holodeck - keine holographischen Kommunikationen, sondern alles findet auf einem Bildschirm statt. Discovery erinnert da eher an die holographischen Projektionen wie man sie aus Star Wars kennt. Auch die Brücke ist riesig, dabei dürfte Platz auf einem Raumschiff in der Zeit ein kostbares Gut gewesen sein.

Und an manchen Stellen fragt man sich ob die Serie von Nike gesponsort wurde. Man achte auf das Starfleet-Logo, welches aber auf den normalen Uniformen wieder anders aussieht. Warum?




Mein Fazit: Leider bleibt Discovery weit hinter den Erwartungen zurück. Die ersten beiden Folgen sind relativ lebloser Scifi der einen nicht fesselt und als Star Trek Fan etwas ratlos zurück lässt. Es bleibt zu hoffen, dass die weiteren Folgen besser sind, ansonsten gebe ich der Serie leider nur eine Staffel, bis sie wieder abgesetzt wird.


Dies alles ist meine persönliche, subjektive Meinung. Ich würde mich freuen eure zu hören. Schreibt doch einfach in den Kommentaren was eure Eindrücke waren. :)


Heute möchte ich euch ein Spiel vorstellen, welches ich einige Zeit übersehen, dann fast nicht weiter gespielt hätte, und mittlerweile liebe: Hyper Light Drifter von Heartmachine.


Zugegeben: Es gibt mittlerweile eine wahre Schwemme an Retro-Pixel-Art-Spielen, und dabei entgeht einem doch manchmal eine wahre Perle. Hyper Light Drifter ist so eine Perle. Es erinnert mich ein wenig an Zelda, Secret of Mana, Fez.. und bleibt dabei erfrischend eigenständig. Jedoch seid gewarnt: Es ist nichts für Anfänger und das Spiel ist hart. Insbesondere die Bosse sind extrem fordernd. Aber auch sonst richtet sich das Spiel eher an erfahrene Spieler: Es nimmt einen nicht an die Hand und es erklärt einem so gut wie nichts. So muß man vieles im Spiel selbst herausfinden, was aber durchaus so gewollt ist und seinen Reiz hat. Ähnlich wie Fez bleibt es stets kryptisch, voller Geheimnisse und versteckter Orte, die es zu entdecken gilt.




Der Schwierigkeitsgrad erinnert mich an Secret of Mana, manche vergleichen es mit Dark Souls. Etwas einfacher wird es im lokalen Koop-Modus wo man es mit einem Freund zusammen durchaus ein wenig leichter hat, und wesentlich mehr Spaß macht als allein. Dennoch ist das Spiel nur etwas für erfahrene Spieler.




Die Grafik ist trotz des Pixel-Looks sehr stimmig und modern. Ich bin fast geneigt zu sagen: Das ist Kunst! Habe selten ein so schönes Pixel-Art-Spiel gesehen. Die ganze Welt wirkt wie aus einem Guss und ist detailverliebt gestaltet. Auch die Musik trägt viel zur Atmosphäre bei, ist mal entspannt, mystisch bis hin zu treibend bei den Bosskämpfen.




Die Spielwelt ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, die aber alle nahezu frei erkundet werden können. Allerdings versperrt einen hier und da etwas den Weg, so dass man erst etwas anderes erledigen muss, bevor man weiter kommt. Freunde von Zelda, kennen dieses Spielprinzip. Die Kämpfe sind aber ungleich fordernder und hektischer als bei Zelda. Es gibt allerdings so einige neue Waffen, Ausrüstung und Fähigkeiten zu erlernen, die einem das Leben leichter machen.


Fazit: Hyper Light Drifter ist nicht für jeden etwas. Wer aber eine Herausforderung sucht, Spiele mag die einen nicht alles von Anfang an erklären und auf Pixel-Art steht: Zugreifen.




Gestern gab die NASA auf einer Pressekonferenz bekannt sieben erdähnliche Planeten entdeckt zu haben. Alle umkreisen den Stern Trappist-1, einen roten Zwerg im Sternbild Wassermann.

Es ist allein schon eine kleine Sensation gleich sieben Planeten in einem Sonnensystem zu entdecken, daß diese aber aller Wahrscheinlichkeit nach Gesteinsplaneten sind, und sich gleich sechs von ihnen in der habitablen Zone befinden, macht die Entdeckung noch außergewöhnlicher.
Bei den meisten Exoplaneten, die entdeckt werden, handelt es sich sonst um große Gasplaneten. Bei denen im System Trappist-1 handelt es sich um Gesteinsplaneten mit einem Durchmesser von 75-113% des Erd-Durchmessers. Dies bedeutet, daß es auf ihnen theoretisch flüssiges Wasser geben könnte, was eine der Grundvoraussetzungen für Leben ist, wie wir es kennen.



Bis jetzt wurde nur ein weiteres System entdeckt, in dem sieben Planeten kreisen. Allerdings ist dieses 2500 Lichtjahre entfernt. Trappist-1 ist "nur" 40 Lichtjahre entfernt und so aus kosmischer Sicht fast ein Katzensprung. Außerdem hat der Stern Trappist-1 nur 8% der Masse unserer Sonne. Solch ein roter Zwerg würde auch noch in zehn Billionen Jahren leuchten, da er viel langsamer brennt als unsere Sonne, denen der Brennstoff vermutlich "schon" in einigen Milliarden Jahren verbraucht sein wird.
Dies macht Trappist-1 zu dem momentan aussichtsreichsten Kandidaten auf der Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems.


Image Credits: NASA/JPL-Caltech

Pressemeldung der NASA: https://www.nasa.gov/press-release/nasa-telescope-reveals-largest-batch-of-earth-size-habitable-zone-planets-around

Wer The Witcher 3: Wild Hunt bereits gespielt hat, dem dürfte auch das Kartenspiel Gwent nicht entgangen sein: CD Project Red haben The Witcher ein inGame Sammel-Kartenspiel verpasst in dem man gegen NPCs antreten kann. Nach der positiven Resonanz der Spieler entwickelt CD Project Red nun ein eigenständiges Kartenspiel, in dem man sich auch gegen andere Spieler auf der ganzen Welt messen kann. Ist Gwent nun nur ein Hearthstone-Clon oder ein eigenständiges Spiel? Dies erfahrt ihr in diesem kleinen Preview.

Das Wichtigste zuerst: Gwent befindet sich momentan noch in der Closed Beta. Das bedeutet: Nicht jeder kann derzeit daran teilnehmen. Ihr könnt euch aber für diese hier anmelden, und hoffen aufgenommen zu werden. Einen genauen Release-Termin gibt es noch nicht. Laut Entwickler wird es veröffentlicht, "wenn es richtig rockt". Dies dürfte aber meiner Einschätzung nach noch bis Sommer 2017 der Fall sein. Es macht schon jetzt einen sehr fortgeschrittenen Eindruck.



Anders als bei vielen anderen Sammel-Kartenspielen wie z.B. Blizzards Hearthstone, kommt es bei Gwent nicht darauf an jede Runde eines Matches zu gewinnen. Das Match hat am Ende der gewonnen, der von 3 Runden die Meisten gewonnen hat. Nun fragt ihr euch sicherlich, warum man dann überhaupt eine Runde verlieren sollte.. Ganz einfach: Bei Gwent zieht ihr anfangs eine begrenzte Anzahl von Karten, sind diese aufgebraucht gibt es keine neuen mehr. Sollte der Gegner also in der ersten Runde sein ganzes Pulver verschießen, solltet ihr die erste Runde möglicherweise passen, und euch so Karten für die nächsten Runden aufsparen um ihm dann die Hölle heiß zu machen. So bekommt Gwent ein entscheidendes Spielelement hinzu: Bluffen und mit euren Karten haushalten.



Diesmal dürft ihr gegen andere Spieler weltweit antreten. Diese werden per Zufall ausgewählt und schon geht es los. Auch wenn die KI des Spiels sehr gut spielt, so werden gerade die Matches gegen menschliche Spieler erst wirklich interessant.

Das Spiel soll kostenlos sein und finanziert sich, ähnlich wie Hearthstone damit, daß man neue Karten im Spiel kaufen kann. Diese soll man zwar auch so freispielen können, allerdings bleibt abzuwarten ob es nicht nachher doch ein "Pay to win"-Spiel wird. Man kauft die Karten in Fässern: 2 kosten derzeit 2,69€, 7 Fässer 8,99€, 15 Fässer 17,99€ usw. In jedem Fass sind fünf zufällige Karten, davon mindestens eine Seltene. Vier Karten darf man behalten, die fünfte Karte darf man sich dann aus drei Karten aussuchen, die anderen zwei verfallen.



Alle Karten die man hat kann man sich selbst zu einem Deck zusammenstellen. Wie auch bei dem Witcher 3 Gwent gibt es jedoch unterschiedliche Fraktionen, von denen nur jeweils eine im Deck sein darf. Neutrale Karten, können in jedes Deck gemischt werden.



Optisch und vom Sound präsentiert sich das Spiel sehr ansprechend. Die Karten sind alle sehr detailliert und liebevoll gezeichnet, teils sogar animiert. Jede Karte "verhöhnt" den Gegner mit markigen Sprüchen und auch die Hintergrund-Musik ist ganz im Witcher-Stil gehalten, ohne auf Dauer zu nerven. Die Spielmenüs sind aufgeräumt und schon jetzt gibt es wirklich nicht viel zu bemängeln. Manchmal wäre es gut, wenn man die Karteneffekte auch dann noch sehen kann, wenn man eine Karte bereits ausgespielt hat, denn es gibt Karten die andere Karten beeinflussen können. Hat man vorher nicht gelesen was die Karte kann: Pech gehabt.



Mein Fazit: CD Projekt Red hat ein wirklich gutes Kartenspiel in der Mache, welches auch wirklich "rockt". Ich als Skeptiker von inGame-Käufen warte aber ab ob das Spiel auch dann noch Spaß macht, wenn man nicht sein ganzes Erspartes darin versenkt. Auch wird sich dann erst zeigen wie es mit der Langzeit-Motivation ausschaut. Auf jeden Fall ein Spiel für Kartenspiel-Lieberhaber und Witcher-Fans, das man 2017 definitiv im Auge behalten sollte.





Bei Four Sided Fantasy handelt sich um einen kleinen Puzzle Platformer, der einen manchmal für einige Momente recht ratlos aus der Wäsche gucken lässt. thinkingDas Besondere an dem Spiel ist, dass man zum Lösen der verschiedenen 'Rätsel' immer wieder das Bild zum einen Bildschirmende verlassen muss, um auf der gegenüberliegenden Seite wieder rein zu kommen. Das gilt für link-rechts, aber auch für oben-unten.

Später ist das Bild auch horizontal oder vertikal in 2 Bereiche unterteilt, die normalerweise voneinander losgelöst sind, zwischen denen man dann aber auch überwechseln kann und muss.



In einem Abschnitt wechselt durch ein "Verlassen" des Bildes zusätzlich die Gravitation. slight_smileupside_down



In einem anderen wechselt man vom Vordergrund in den Hintergrund. Es gibt immer wieder neue kleine Herausforderungen.



Das klingt nur bedingt spektakulär, ist aber großartig umgesetzt und stellt einen mit manchmal doch vertrackten Situationen auf die Probe.





Das Spiel besteht aus 4 größeren Abschnitten (für jede Jahreszeit gibt es einen seedlingsun_with_facemaple_leafsnowflake), die recht unterschiedlich gestaltet sind. Auch die Herausforderungen sind recht abwechslungsreich und man erwischt sich immer wieder dabei, dass man 'begrenzt' denkt, obwohl es einige Grenzen nicht gibt bzw man diese für einen Moment aufheben kann.


Leider hat man das Spiel relativ schnell durchgespielt und am Ende hätte man gerne noch ein paar mehr Abschnitte gehabt. Nichts desto trotz ist es ein wirklich erfrischender kleiner Platformer, der aus dem ganzen Einheitsbrei doch schon heraussticht.


Hier noch ein paar knappe Infos:


- spielbar mit Controller video_game; Tastatur wohl auch, hab ich aber nicht ausprobiert

- normaler Steampreis liegt bei 9.99€, aktuell (= bis 06.02.2017) gibt es 70% Rabatt -> kostet also momentan nur 2,99€ => für den Preis kann man absolut nichts falsch machen, wenn man auf Puzzleplatformer steht! money_mouth

- Steam Errungenschaften

- (bisher) keine Steam Sammelkarten

- Spielzeit: Ich hab nicht ganz 4 Stunden auf der Uhr; dabei wurde das Spiel aber quasi 2 mal durchgespielt. Nach dem ersten Durchlauf kann man alles noch einmal spielen mit einem etwas anderen Blick auf die Dinge! ;)


Falls jemand dieses Spiel schon kennt bzw gespielt hat oder es nun vllt mal ausprobiert, würde ich mich über Feedback freuen, wie euch das Spiel gefallen hat. =)


Original Text von Kaddi


Achtung: Dieses Spiel könnte euch echt verstören. wink
Das neuste Spiel von Freelives, welches für das ebenfalls kontroverse Broforce verantwortlich ist, ist mehr als ein kleiner Gag am Rande:


Momentan noch in der Early Access Phase, könnt ihr es bereits bei Steam erwerben. Ehrlich gesagt haben wir bei der Thematik und einem Preis von nur 4,99€ nicht viel erwartet.. Wir wurden positiv überrascht: Es entpuppt sich als schreiend komisches, wenn auch leicht verstörendes, Partyspiel für bis zu 8 Spieler simultan. Ihr könnt lokal mit euren Freunden auf der Couch abfeiern oder euch auch online gegen andere messen.
Es gibt mehrere Minispiele, die es in fünf Runden zu gewinnen gilt. Mit dabei sind solch Spiele wie:
Double Delight, Obstacle Intercourse, Weiner Round Up, Fine Dining, Lord of the Rings, Abstinence, Butt Sex, Lube Luge und Wrestling (on a boat)
Mal müsst ihr möglichst viele Mitspieler "beglücken", Dackel in Tore bugsieren, euren "Charakter" mit den meisten Ringen verzieren, ein total verrücktes Rennen bestehen, euch in Enthaltsamkeit üben, oder auf einem Floß im Wrestling antreten, wobei ihr nicht vom Floß fallen dürft. Für jede Runde gibt es Punkte und wer am Ende den Größten hat ist der Gewinner.
Klingt verrückt? Ist es auch! Die Physik und die stimmige Comic-Grafik sind sehr gelungen. Aber das Wichtigste: Es macht unglaublich viel Spaß.
Da noch im Early Access kann euch noch der ein oder andere Bug begegnen, allerdings macht das Spiel jetzt schon Laune. Man darf gespannt sein, was Freelives in Zukunft noch an Minispielen hinzufügt.
Habe ich erwähnt, daß man seinen "Charakter" unterschiedlich einkleiden kann? joy

Fazit: Für nicht verklemmte Leute mit speziellem Humor mit ein paar Freunden auf der Couch sehr zu empfehlen. Ein kleiner Rat: Eltern und Großeltern unbedingt ausladen, es sei denn ihr wollt enterbt werden. wink

Genital Jousting bei Steam





Momentan fast überall vergriffen, bin ich froh eine ergattert zu haben: Nintendo's kleine Mini-Konsole erfreut sich großer Beliebtheit. Ob dies gerechtfertigt ist, erfahrt ihr in diesem kleinen Test.

Was man bekommt: Mir war vor dem Auspacken schon klar, daß die Konsole nicht groß sein kann, aber sie wird ihrem Namen wirklich gerecht: Sie passt nämlich auf die Hand. Sie hat schon etwas niedliches. Dennoch ist sie hochwertig verarbeitet und wirkt nicht billig. Vorn habt ihr zwei Anschlüsse für die Controller und auf der Rückseite HDMI und einen Micro-USB Anschluss für die Stromversorgung. Hier mein erster Kritikpunkt: Es liegt zwar ein etwa 1m langes Kabel aber KEIN Netzteil bei! Ihr könnt die Konsole an ein beliebiges USB-Netzteil anschließen, solltet aber beachten, daß dieses möglichst an die 1A Strom liefern kann.
Mit in der Packung ist ein 1m langes, solides HDMI-Kabel und natürlich ein Controller. Dieser ist ebenfalls sehr hochwertig und fühlt sich exakt so an wie das Original. Wirklich gut gemacht. Allerdings mein größter Kritikpunkt an der Konsole: das Kabel am Controller ist nur so um die 50cm lang! Hier hat Nintendo eindeutig zu viel geknausert: Schließt man die Konsole mit dem beiliegendem HDMI-Kabel an den Fernseher an, muß man quasi wie in alten Zeiten direkt davor sitzen. Einerseits kultig, andererseits hätten 1-2m Kabel echt gut getan. Vor allem wenn man zu zweit spielt, muß man sich schon etwas zusammenkuscheln. Abhilfe schaffen da diverse Verlängerungskabel, die es mittlerweile online zu kaufen gibt. Tipp: Am besten gleich mit einem zweiten Controller mitbestellen. Diese bekommt man nämlich momentan auch nur schwer im Laden.

Alles ist schnell angeschlossen und läuft sofort. Noch schnell die Menü-Sprache auswählen und schon ist man im sehr passend gestalteten Hauptmenü. Alle Spiele werden übersichtlich mit Covern dargestellt und anders als bei dem Original hat jedes Spiel bis zu vier Speicherplätze. Man speichert indem man den Reset-Knopf drückt und danach auf dem Steuerkreuz nach unten lenkt.
Auch in das Menü kommt man nur über den Reset-Knopf zurück. Funktioniert zwar intuitiv, solltet ihr aber die Konsole dank eines oben genannten Verlängerungskabels von der Couch aus bedienen, müsst ihr für einen Spiel-Wechsel jedes Mal aufstehen, um den Knopf zu drücken. Hier wäre eventuell eine zusätzliche Tasten-Kombi auf dem Controller sinnvoll gewesen.

Die Spiele selbst sehen dank HDMI auf dem System besser aus als auf dem Original und werden knackig scharf auf eurem TV angezeigt. Selbst die Virtual-Console Titel auf Wii und Wii U sehen nicht so gut aus wie hier. Nintendo hat anscheinend Zeit und Mühe investiert, das System weiter zu optimieren.

Es sind 30 Spiele fest vorinstalliert. Dabei hat Nintendo eine gute Auswahl getroffen und wirklich die Wichtigsten Klassiker mit bei gepackt.

Fazit: Schöner und flüssiger könnt ihr die alten NES Klassiker derzeit nicht spielen. Allerdings ist die Konsole doch eher etwas für Sammler und Nostalgiker. Man merkt den Spielen ihr Alter halt doch an. Wer aber früher selbst ein NES hatte, und sich freut die Klassiker erneut zu spielen, wird sich über die Konsole sehr freuen.

Interessant wird es dank einem Hack, der seit Anfang Januar im Web kursiert: Man kann nun weitere Spiele hinzufügen, indem man die Konsole über das USB Kabel an den PC anschließt und folgende Software verwendet: https://github.com/ClusterM/hakchi2/releases/tag/2.07
Dabei ist aber Vorsicht geboten, denn man kann seine Konsole damit auch kaputt-patchen. Also bitte mit Vorsicht und auf eigene Verantwortung! Natürlich braucht ihr die Spiele dafür als Rom-Datei. Ich möchte darauf hinweisen, daß es prinzipiell illegal ist, Spiele zu installieren, die man nicht besitzt. winkNach eigener Erfahrung funktionieren alle Spiele problemlos. Ihr könnt ca. 30-60 weitere Spiele installieren bis der Speicher der Konsole voll ist. Ihr solltet es aber nicht übertreiben, da die Speicherplätze ja auch noch etwas Platz benötigen.





Bei Subnautica erkundet man die Tiefen eines extraterrestrischen Ozeans.
Abgestürzt mit der Rettungskapsel eines Raumschiffes, seid ihr der einzige Überlebende des folgenschweren Unfalls.
Nun müsst ihr um euer Überleben kämpfen, indem ihr die Resourcen des Planeten nutzt um Werkzeuge, U-Boote oder komplette Unterwasser-Basen zu errichten, die euch vor den widrigen Umständen schützen.

Dies klingt zunächst wie der Standard-Survival-Einheitsbrei, spielt sich aber erfrischend anders.
Die wunderschöne Unterwasser-Welt zieht einen sofort in ihren Bann. Aber der Schein trügt: In den Tiefen lauern echte Gefahren.

Subnautica ist noch ein Early Access Spiel, dies sollte euch aber nicht davon abschrecken, denn es ist was Early Access angeht wirklich vorbildlich und ständig kommen neue Updates hinzu. Auf der Entwickler-Website kann man sogar sehen woran das Team gerade arbeitet.

Subnautica bei Steam

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